
Avellana wächst
Unsere neue Siedlung in Schwamendingen nimmt allmählich Gestalt an. Als Einzugstermin vorgesehen ist der 1. November 2012; die Ausschreibung der Wohnungen ist jedoch nicht vor Mitte Juni zu erwarten.
Die Wogeno sucht
eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter
(50 bis 60%)

Ein weiterer Preis für die Magnusstrasse
Mit einem Fest hat der SVW Zürich zusammen mit seinen Mitgliedern das Internationale Jahre der Genossenschaften gestartet und an diesem Anlass erstmals den «Zürcher Genossenschaftspreis» verliehen. Die Genossenschaften konnten Projekte aus den letzten fünf Jahren in den Kategorien «Genossenschaftliches Wohnen», «Architektur und Städtebau» und «Ökologie und Energie» einreichen. Mit der Auszeichnung soll gezeigt werden, dass die Genossenschaften nicht nur Vermieter preisgünstiger Wohnungen sind, sondern in manchen Bereichen auch Pionierhaftes und Bahnbrechendes leisten.
Die Genossenschaft Wogeno Zürich hat in allen drei Kategorien Projekte eingereicht. Unsere Sanierung der Magnusstrasse unter dem Titel «Aus einer Energieschleuder aus dem Jahr 1878 wird ein Minergiehaus» wurde wegen seinem Vorzeigecharakter mit dem 3. Rang gewürdigt. Es führt ein über 130 Jahre altes Haus an die heutigen Wohnbedürfnisse ebenso heran, wie an den sorgfältigen Umgang mit Energie und die heutigen Ansprüche an ökologische Nachhaltigkeit.
Neubauprojekt in Zürich Manegg
Im Rahmen des Projekts «Green City» auf dem Areal der ehemaligen Sihlpapier beabsichtigen vier gemeinnützige Bauträger rund 230 Wohnungen zu erstellen. Der Anteil der Wogeno beträgt ca. 50 Wohnungen und Wohn-Ateliers und einige Gewerberäume. Vor Weihnachten ist der Projektwettbewerb auf diesem Areal abgeschlossen worden und Mitte Januar werden die Ergebnisse vorgestellt; vgl. www.genossenschaften-manegg.ch - Zum definitiven Engagement der Wogeno sind GV-Entscheide notwendig, die je nach Zeitplan an der regulären GV im Mai 2012 und evtl. an einer a.o. GV im September 2012 gefällt werden müssen.
Neu online: Die letzten paar Jahresberichte und Wogeno-Infos
Eine «Fifties-Wohnmaschine» am Bahnhof Wipkingen
Das sechsstöckige Haus Dammstrasse 43 & 45 haben wir per November 2011 erwerben können. Es bietet vor allem 2-Zimmer-Wohnungen mit separater Küche und Balkönchen. Mit Baujahr 1958 zeigt das Haus manche hübschen original erhaltenen Details, muss aber mittelfristig gründlich aufgefrischt werden.
Zürcher Erklärung zur Wohnungspolitik
Die Wogeno unterstützt die «Zürcher Erklärung zur Wohnungspolitik». Auch Einzelpersonen können sich in die Liste der UnterzeichnerInnen eintragen.
Adrian Rehmann, Präsident ab 2011

«Häuser der Wogeno sind schön, weil ...»
Ganz so überrascht wie auf dem Bild bin ich nicht. Das Bild soll Vorfreude ausdrücken: auf die Wogeno Zürich, die Mutter aller vierzehn selbstverwalteten Wogeno-Genossenschaften in der Schweiz.
Einem Wogeno-Haus sieht man die Eigentümerin und den Eigentümer an: es sind die Leute in unseren Häusern. Sie bewohnen nicht nur eine Wohnung, sondern mieten ein Haus, übernehmen so weitgehende Verantwortlichkeiten und bringen einen hohen Gestaltungswunsch zum Ausdruck. Seit 30 Jahren, in weitgehender und reiner Selbstverwaltung. Diese eigene Verwaltung bedeutet Arbeitseinsatz und Pflichten, aber auch Freiheiten und Rechte.
Die so entstehenden Hausgemeinschaften verfügen über hohes Quartier- und Gemeinschaftspotential und lassen dieses Engagement auch in die Quartiere und über die Stadt strömen. Diese Qualität unterscheidet die Wogeno-Häuser vom Üblichen. Und dass in unseren Häusern auch Selbstverwaltung drin steckt, ist keine Selbstverständlichkeit.
Als Neuer von Aussen danke ich allen, engagierten, in Details verliebten, am Stadtgärtnern verfallenen, mit Abrechnungen beauftragten Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern für Ihr Engagement. Dass eben ein Wogeno-Haus auch weiterhin von Weitem erkannt wird.
Auf eine gute Zusammenarbeit und viele neue wohnende Genossenschafterinnen und Genossenschafter.
Euer neuer Präsident, Adrian Rehmann

Ein weiteres Wogeno-Haus in Wipkingen
Per Oktober 2010 konnten wir das Haus an der Burgstrasse 2 erwerben. Das etwas renovationsbedürftige Gebäude mit fünf charmanten Wohnungen liegt bloss ein paar Schritte von Bahnhof Wipkingen und Badi unterer Letten entfernt.
28 Hausvereine haben sich beteiligt an einer Umfrage zur Selbstverwaltung. Bei allen Unterschieden zeigt sich insgesamt Zufriedenheit mit dem Modell; die Ergebnisse bestätigen den Weg der Selbstverwaltung in der Genossenschaft Wogeno Zürich.

«Avellana» - ein weiteres Neubauprojekt der Wogeno

Wogeno-Hauszeichen
Seit kurzem finden sich an einigen ersten paar Häusern in der Stadt knallgelbe Plaketten, die im wesentlichen bloss aus einem Rahmen bestehen. Daraus ausgestanzt ist jeweils eine Ansicht des Hauses selbst, im Massstab 1:81. Konzept: Markus Pawlik und Nicolas Häberli.


Wogeno-Büro neu an der Grüngasse 10, 8004 Zürich
Als letzte Mieterin ist per November 2009 die Wogeno-Geschäftsstelle in den Neubau umgezogen. Strassenseits mit bescheidenem Auftritt, bieten die Büros dafür hofseits neu ein ordentliches Sitzungszimmer, und auch für die Arbeitsplätze und für Akten gibt es wieder reichlich Platz.


Schwamendingen zum vierten
Erstmals hat die Wogeno Bauland gekauft: Ein Grundstück, das direkt an die Bockler-Siedlung angrenzt, mit strassenseitigem Denkmalschutz-Haus nebst Werkstatt, an der Winterthurerstrasse 478.

Schwamendingen zum dritten
Seit Oktober 2008 führt ein Spaziergang vom Schwamendingerplatz dem Waldrand entlang Richtung Irchel an einem dritten Wogeno-Objekt vorbei: Wir konnten das Haus Frohburgstrasse 324 mit zehn Wohnungen und einem Atelier erwerben. Mit Baujahr 1960 schlägt das Haus auch eine Brücke zwischen den Wogeno-Neu- und Alt-Bauten.

«Für faire Preise»
Interview im Tages-Anzeiger vom 24. April 2008

Watt d'Or 2008
Und noch ein Preis für die Magnusstrasse: Die Auszeichnung Watt d'Or 2008 des Eidgenössischen Bundesamts für Energie.
Aus der Laudatio: «...ein besonders nachahmenswertes und rundum gelungenes Projekt. Es verbindet den weitgehenden Erhalt der bestehenden Bausubstanz, den intelligenten Einsatz moderner Technologien und Baumethoden sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien. Und dies zu Kosten, die nicht nur die Bauherrin, die Genossenschaft Wogeno Zürich, sondern auch die Mieter freut.»
Solarpreis 2007
Die Wogeno hat den Schweizer Solarpreis 2007 für die Kategorie Gebäudesanierungen bekommen! Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass es uns - zusammen mit dem Architekturbüro Viridén und Partner AG - gelungen ist, für die Wogeno ein wegweisendes ökologisches Renovationsprojekt zu realisieren.
Aus der Laudatio: «Trotz denkmalpflegerisch erhaltenswerter Fassade konnte das Mehrfamilienhaus Magnusstrasse 28 energetisch umfassend saniert werden. Das bis zu 36 cm stark wärmegedämmte Dach wurde neu aufgebaut und Wohnraum und Wohnqualität wurden hinzugewonnen. Dank Pelletsheizung von 11-32 kW und thermischer Solaranlage von 17,5 qm erreicht das Gebäude von 1878 heute den Minergie-Standard für Neubauten von 42 kWh/qm/a. Diese Sanierung belegt, wie das riesige Energiesparpotential im Gebäudebereich effizient genutzt und mit erneuerbarer Energie substituiert werden kann. Nach dieser vorbildlichen Bausanierung emittiert dieses MFH rund 10 t CO2 weniger pro Jahr als bisher.»
